Teilnehmer

Biedowicz_web

Michael Biedowicz, Jahrgang 1955. Nach zehnjähriger Tätigkeit als Theaterfotograf am Berliner Maxim Gorki Theater, Beginn der Arbeit als Bildredakteur („Bildende Kunst“, „die tageszeitung“  und „Wochenpost“ ). Seit 1997 beschäftigt bei der Wochenzeitung DIE ZEIT, seit 2007 Bildredakteur des ZEITmagazins. Des Weiteren Arbeit als Kurator und Galerist pavlov’s dog und Mitarbeit in diversen Jurys (Jurysprecher Deutscher Jugend Fotopreis, PANL – Photographers Association of the Netherlands, Körber Stiftung, Lotto Kunstpreis Berlin / Brandenburg, Leica Oskar Barnack Award). Gastdozent bei der MERZ Akademie Stuttgart, Neue Schule für Fotografie Berlin und Design Akademie Berlin. 2014 Berufung zum Mitglied des Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). webpage: www.pavlovsdog.org (Foto © Fay Nolan)

 

Stefan Boness, photographer fotograf Stefan Boness poses for a photographer at Dernburgstr. in Charlottenburg district. /// Stefan BonessStefan Boness lebt und arbeitet als Photojournalist in Berlin und Manchester. Seine Fotos haben zahlreiche Preise einschließlich eines World Press Photo Awards gewonnen und werden in renommierten Magazinen und Zeitungen weltweit veröffentlicht. Neben dem aktuellen Tagesgeschäft arbeitet Stefan Boness an selbstbestimmten Buchprojekten. Diese dokumentarischen Langzeitprojekte stehen in der Tradition der konzeptuellen Fotografie und beschäftigen sich unter anderem sowohl mit urbanen Landschaften als auch Straßenfotografie. Jüngste Beispiele hierfür sind die Buchpublikationen Japan – Fleeting Encounters (2016), Hoyerswerda – Die Schrumpfende Stadt (2012), Tel Aviv – The White City (2012), Southern Street (2010), Flanders Fields (2008) und Asmara – The Frozen City (2006). Momentan arbeitet Stefan Boness an den Projekten The re-making of Manchester und Wutbürger. webpage: www.iponphoto.com

 

gero_breloerwebGero Breloer Geboren 1972 in Berlin wuchs Gero Breloer in Münster auf und arbeitet seit 1991 als Fotojournalist in Münster, Bonn, Düsseldorf und seit 2006 wieder in Berlin. Inzwischen konzentriert er sich als Filmer und Fotograf auf seine Kunden im Bereich PR, Marketing, Event und Werbung. Gero Breloer begann seine fotografische Karriere im Alter von 17 Jahren als Sport- und Lokalfotograf für die Münstersche Zeitung. Überregionale Zeitungen, Sportzeitschriften folgten als Kunden. Die Deutsche Presse-Agentur holte ihn 1995 als Volontär nach Düsseldorf und Bonn. Für die Deutsche Presse Agentur und The Associated Press fotografierte Gero Breloer bis heute weltweit aktuelle Ereignisse und vor allem Sportveranstaltungen. Menschen stehen im Mittelpunkt von Gero Breloer’s Arbeiten. Sein meist diskutiertes Bild entstand auf dem Times Square in New York und zeigt den damaligen Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sven-Simon-Preis für das beste Sportfoto.
webpage: www.breloer.com

 

GaudlitzWebFrank Gaudlitz arbeitet analog an selbstkonzipierten Langzeitprojekten insbesondere in Russland, Osteuropa und Südamerika. Seine großen fotografischen Folgen „Die Russen gehen“ (1990 – 94), „zwischen zeiten“ (1992 – 2000), „Warten auf Europa“ (2003 – 05), „Casa Mare – Der große Raum“ (2005 – 2008) und „Cruz del Sur“ (2005 – 15), „Sonnenstraße“ (2010) und „A Mazo“ (2013 – 16) spannen den Bogen zwischen epochalen Ereignissen und Einzelschicksalen. Seine Arbeiten wurden in Fotobänden und internationalen Einzelausstellungen präsentiert und vielfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet. webpage: www.frank-gaudlitz.de

 

 

portraet enno kaufholdDr. Enno Kaufhold, Jahrgang 1944, Studium der Kunst- und Fotogeschichte sowie Soziologie. Lebt und arbeitet seit 1990 als freischaffender Fotohistoriker, -kurator und -publizist in Berlin. Zahlreiche Zeitungs-, Zeitschriften-, Katalog- und Buchtexte sowie eigenständige Buchpublikationen zur Fotografie (Heinrich Zille, Waldemar Titzenthaler, Martin Munkacsi, Willy Römer, Christian Schad). Langjährige Lehrtätigkeit im Fach Fotogeschichte an staatlichen und privaten Bildungseinrichtungen (seit 2005 Ostkreuzschule für Fotografie).
webpage: www.ostkreuzschule.de

 

 

amelielosier-websiteAmélie Losier Amélie Losier wurde 1976 in Versailles, Frankreich, geboren. Sie studierte dokumentarische Fotografie bei Arno Fischer in Berlin. Neben der street photography gilt ihre Hauptinteresse gilt der Gender-Frage und Menschen in ihren geschlossenen Welten, in Form von Porträts, Reportagen und Photofilme (multimedia storytelling). Amélie Losier lebt und arbeitet als freiberufliche Fotografin in Berlin und ihre fotografischen Projekte wurden in Ausstellungen und Buchpublikationen präsentiert. Losier ist für kulturelle Einrichtungen sowie für Zeitungen und Zeitschriften tätig, darunter Die Tageszeitung, Le Monde, Témoignage Chrétien, Die Zeit, Marie-Claire. webpage: www.amelielosier.com

 

 

lenemuench_webLene Münch wurde 1983 in Köln geboren. Sie studierte Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der FH Hannover (Bachelor 2011), an der Danish School of Media and Journalism in Århus, Dänemark (Diploma 2009) und am International Center of Photography in New York, USA (Certificate 2012). Lene Münch arbeitet in Berlin und weltweit als freiberufliche Fotografin für verschiedene Tageszeitungen und Magazine wie stern, GQ, FAZ, Süddeutsche Zeitung, DIE ZEIT, mare, The Washington Post…
Lene Münch’s Arbeiten wurden mit einem DAAD Jahres-Stipendium, einem VG Bild-Kunst Stipendium, einer Förderung der Käthe-Dorsch-Stiftung, dem BFF-Förderpreis, dem Vattenfall Fotopreis, dem VGH-Fotopreis, dem Canon Profifoto Förderpreis und dem New York Photo Award ausgezeichnet, für den Henri-Nannen-Preis und den Leica Oskar Barnack Preis nominiert und sie wurde für die Teilnahme am Eddie Adams Workshop (2011) und an der Bruce Gilden Masterclass im Rahmen des Look3 Festivals (2012) ausgewählt. Ausgestellt wurden ihre Fotografien in Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland (C/O Berlin Atelier, galerie weisser elefant, Visual Gallery, 2. Lumix-Festival für jungen Fotojournalismus, FotoDoks 2010), Frankreich (Visa pour l’image – off Festival, Voies-OFF Festival in Arles, Goethe-Institut Toulouse), USA (ICP, New York Photo Festival) und Finnland (Photographic Centre Peri). webpage: www.lenemuench.de

 

Jochen_webJochen Rohner, Analog-Photograph, geboren 1957 in Rheydt, leitet seit dem Jahr 2000 das analoge Photolabor in der Ackerstrasse in Berlin/Mitte und ist einer der letzten Meister im Handwerk der analogen Print-Techniken auf Silber-Gelatine-Papier. Nach seinem Architekturstudium in den 70er Jahren verschreibt er sich der analogen Photographie und öffnet im Jahr 1984 in Aachen sein erstes Fachlabor und Fotostudio. 1993, nach seiner Ausbilderprüfung, wird er Mitglied der Prüfungskommission für Fotografie der IHK Köln. Jochen Rohner hat sich auf die Anfertigung hochwertiger, analoger Silber-Gelatineprints spezialisiert und erstellt Handabzüge für Galerien und Museen wie z.B. den Hamburger Bahnhof, Institut Heidelberger und für Künstler*innen wie Horst Hamann, Klaus Kienold, Veruschka von Lehndorff, Helga Paris, Will Mc Bride, Heinrich Riebesehl, Thomas Struth, Dayanita Singh, James Higginson und andere. Zusätzlich ist er als Dozent für Analoge Phototechniken tätig. webpage:  www.jochenrohner.de (Foto © Elenena Bokelmann)

 

Karen2web

Karen Stuke studierte Visuelle Kommunikation an der FH Bielefeld und der Akademie Minerva Groningen.
1999 hat sie in Bielefeld ihr Studium bei Gottfried Jäger und Jürgen Heinemann abgeschlossen. Seitdem arbeitet sie als Fotokünstlerin und freie Fotografin für verschiedene Regisseure, Bühnenbildner und Theater. Das führte sie an die Staatsoper Berlin, Oper der Stadt Köln, Staatsoper Wien, Opéra Comique Paris, Los Angeles Opera, das Staatstheater Oldenburg u.v. a. Mit der Camera obscura fotografiert sie nicht nur im Theater um dort Geist und Seele einer Inszenierung festzuhalten und aufzuspüren – in vielen weiteren Serien nutzt sie diese Technik um poetisch verschiedenen Themen auf den Grund zu gehen. So entstand auch Ihre Arbeit über Sebald’s „Austeritz“ einem Buch über die Kindertransporte 1938/39 aus Nazi Deutschland nach England. Diese Arbeit wurde in London vom Wapping Project  in Auftrag gegeben und dort und in Prag und Wales umgesetzt. Ihre „Sleeping Sister“ – eine Serie Über das Unbewußte und die Nähe zum Tod – führte sie zum Hotel Bogota, Berlin in dem Sie über ein Jahr lang in 45 Zimmern übernachtete um dort diese Arbeit entstehen zu lassen. 2008 gründete sie den eigenen Projektraum »Kronenboden«, ein Ausstellungs – und Konzertraum in Berlin mit Schwerpunkt der visuellen und darstellenden Künste. webpage: www.karenstuke.de

 

tw-bild-webTorsten Warmuth wurde 1968 in Thüringen geboren. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. In den 1980er Jahren kommt er in Kontakt mit experimenteller Fotografie. Sein Mathematikstudium schließt er 1995 an der Universität Kassel mit der Promotion ab, entscheidet sich jedoch gegen diese Profession, um sich ganz der Kunst zu widmen. Von Beginn an fasziniert ihn die Möglichkeit der Fiktion in der Fotografie, sie wird später zum bestimmenden Thema. Warmuth begreift seine Kamera als Instrument, dem er andere Töne als die gewohnten entlockt. Seine Bilder sind Grenzgänge zwischen Fotografie und Malerei. Viele seiner Bilder scheinen vordergründig dem großstädtischen und urbanen Leben gewidmet; bei genauerer Betrachtung thematisiert er in diesen die Brüchigkeit, die Verwundungen, die Innenansichten des menschlichen Seins. Der Kunsthistoriker Kai Uwe Schierz vergleicht Warmuths Arbeiten mit dem literarischen Bewusstseinsstrom. In der Tat fühlt sich Torsten Warmuth in seiner emotionalen und künstlerischen Welt dieser Erzählform sehr nahe. Das Prinzip der Assoziationen, fragmentarischen Erinnerungen und Wahrnehmungen, die Untrennbarkeit von Realität und Fiktion gewinnen in den späteren Arbeiten TWs zunehmend an Bedeutung und finden stilistisch vor allem in der drastischen und eindringlichen Abstraktion seiner Bilder Ausdruck. Teile der Serie New Walk sind seit 1999 im Besitz der Sammlung der DZ Bank, Frankfurt/Main. Das zwölfteilige Wandbild It’s a Man’s World gehört seit 2007 den Kunstsammlungen Jena. Weitere Arbeiten befinden sich in diversen Privatsammlungen, die meisten davon in Deutschland. Warmuths Arbeiten wurden international ausgestellt im Musée de l’Elysée Lausanne, der Hayward Gallery London, der Everard Read Gallery in Kapstadt, im Rahmen des Kunstfestivals Port Izmir etc. Torsten Warmuth hatte darüber hinaus Einzelausstellungen z. B. in den Kunstsammlungen Jena, der Kunsthalle Erfurt sowie in namhaften Berliner Galerien.

webpage:  www.torsten-warmuth.com

 

PortraitWestphalPeter Westphal Geboren 1971 in Berlin kam er früh zur Fotografie. Seine Ausbildung zum Fotodesigner absolvierte er am Berliner Lette Verein. Im eigenen Atelier „Die Fotokantine“ arbeitet er im Bereich Produktfotografie mit Schwerpunkt digitaler Bildbearbeitung. Neben kommerziellen Arbeiten findet er immer wieder Zeit für freie konzeptionelle fotografische Umsetzungen. Dabei will er sich mit experimentellen Bildideen und der Wirkung fotografischer Wahrnehmung selbst überraschen. Neben einem Stipendium der Körber Stiftung war er an verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen beteiligt. So im Rotem Rathaus Berlin, Willy Brandt Haus Berlin, Wilhelm Galerie Potsdam, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Extro Galerie Berlin, verschiedene Ausstellungen der Kolonie Wedding. webpage: www.diefotokantine.de